Dex -> Saarbrücken; Teil Null
Nach Jahren der rein digitalen Teilnahme ist es dieses Jahr endlich soweit: Ich fahre zur Revision – live, in Farbe und mit Kaffee in der Hand. Und ja, ich bin jetzt schon ziemlich aufgeregt.
Der offizielle Startschuss fällt am 17. April, früh am Morgen. Und wenn ich „früh“ sage, meine ich das in exakt der Art, wie man es als Nachtmensch hasst – aber mit einem kleinen Funkeln im Herzen, weil es sich nach Abenteuer anfühlt. Mein Ziel: Saarbrücken. Und mein Modus: ICE, 1. Klasse, Laptop bereit, Kamera griffbereit, Playlist auf Anschlag.
Es wird meine erste echte Revision. Die letzten Jahre habe ich sie online erlebt – auf dem Bildschirm, im Chat, im Stream. Aber diesmal wird alles anders: Ich werde die Atmosphäre vor Ort erleben, die Leute treffen, vielleicht alte Namen mit neuen Gesichtern verknüpfen. Und ich werde diesen Moment ganz bewusst mitnehmen – als Teil eines größeren Kapitels.
Denn diese Reise steht nicht allein. Sie fällt ziemlich genau auf drei Meilensteine:
- 🥳 Das zweijährige Jubiläum von beyond.frontiers – Zwei Jahre Leidenschaft, Rückschläge, Sprachanimationen, Codesalat und kreatives Chaos. Zwei Jahre, in denen ein Traum Stück für Stück Realität wurde.
- 📄 Die Förderungsdeadline bei nordmedia – ein nervenaufreibender, aber hoffnungsvoller Schritt, um beyond.frontiers weiter wachsen zu lassen – mit regionaler Rückendeckung.
- 💻 Die Revision 2025 – ein Ort, an dem Kunst, Code und Wahnsinn Hand in Hand gehen. Der perfekte Platz, um neue Inspiration zu tanken und alte Nerd-Liebe aufleben zu lassen.
Ich habe fest vor, während der Reise und vor Ort Fotos, Clips und kleine Videos aufzunehmen – wer weiß, vielleicht entsteht daraus ja ein Mini-Vlog. Ich werde euch jedenfalls mitnehmen, ob hier im Blog oder auf anderen Wegen. Und sollte sich unterwegs ein kleines Treffen ergeben – zögert nicht. Ich bin immer für eine Coke oder nerdiges Geplapper zu haben.
Die Fahrt selbst wird lang, aber ehrlich gesagt freue ich mich drauf. 9 bis 10 Stunden Zeit, um runterzufahren, Musik zu hören, Gedanken zu sortieren – oder einfach nur aus dem Fenster zu schauen und mich auf das Kommende einzustellen. Ich habe das Gefühl, dass dieser Moment genau zur richtigen Zeit kommt.
Also: Das hier ist Part Null. Der Prolog. Das Vorzucken des Reisezugs. Die mentale Checkliste im Kopf, die sich ständig fragt: Habe ich wirklich alles gepackt? (Spoiler: Nein.)
Aber egal. Es geht los. Bald. Und ich bin bereit.